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Zufüttern der Kitten bei Milchmangel der Mutter

Hat man in einem Wurf ein oder zwei Kitten, die im Gewicht hinter den anderen etwas zurückbleiben, wird man früher oder später gezwungen sein etwas dazuzufüttern. Da die Kleinsten oft am tiefsten schlafen, muß man darauf achten, daß die Kleinen auch wirklich wach sind, ehe man ihnen das Fläschchen anbietet. Wenn die Kleinen die angebotene Milch nicht nehmen wollen, muß man es in Abständen immer wieder versuchen, denn so gut "wie bei Muttern" wird unsere Milch wohl nie schmecken;-( Aber irgendwann merken sie doch, daß die Milch von der "Menschenmama" satt und zufrieden macht;-)) Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, auch den "Großen" dazuzufüttern! Die sind meistens sehr verfressen und nehmen unsere Milch mitunter leichter als die Kleinen. Sind sie nun durch unsere Milch satt geworden, dann bleibt etwas mehr von der wichtigen Muttermilch für die kleineren Geschwister übrig! Auf diese Weise bekommen die Kleinen, die allein aufgrund ihrer Körpergröße ja schon anfälliger sein konnten, auch mehr von den mütterlichen Abwehrstoffen mit. Zufüttern erfordert aber auch etwas Fingerspitzengefühl. Öfter als alle 4 (evtl auch 3,5) Stunden sollte man nicht dazufüttern, denn unsere Milch muß ja auch erst verdaut werden - und so mancher hat leider auch seine Kitten schon totgefüttert. Außerdem sollte mit einer ganz leichten Massage des Hinterteils sichergestellt werden, daß auch Kot und Urin abgesetzt wird, denn mitunter kümmert sich eine Katzenmutter um die Kleineren nicht so intensiv, wie um die größeren Kitten. Meistens ändert sich dieses Verhalten aber schlagartig, wenn es mit den Kleinen wieder bergauf geht!

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Name : G. Guschke
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