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Rassestandard
ÜBERSICHT ADMIN

TICA - Standard der Thaikatze Stand 17. Februar 2007

Hauptmerkmale der Thai

· Die ideale Katze dieser Rasse ist eine mittelgrosse bis grosse Pointkatze foreign Typs, welche von den einheimischen Pointkatzen Thailands abstammt und diesen im Aussehen gleicht. Die Thai sollte sowohl der ursprünglichen "Wichien-maat" des alten Siam wie auch der "mardergesichtigen" Siamkatze des frühen 20. Jahrhunderts in Amerika und Europa entsprechen.

· Es kann gar nicht oft genug betont werden, dass die Thai in keiner Beziehung extrem sein sollte, ihr Aussehen und ihre Persönlichkeit sollten jedoch ihr thailändisches Erbe widerspiegeln. Weder ist die Thai eine einheimische westliche Katze, noch sollte sie wie eine aussehen.

· Die Rasse hat ihren Ursprung in den 1950er Jahren, als Züchter aus allen Teilen der Welt es vorzogen, oder manchmal auch unbeabsichtigt damit fort fuhren, den gemässigten Typ des frühen 20. Jahrhunderts zu züchten. In den 1980er Jahren wurden in den Vereinigten Staaten und Europa die ersten dieser Katze gewidmeten Rasseclubs gegründet. 2001 begannen Züchter damit, einheimische Pointkatzen aus Thailand zu importieren, in der bewussten Bemühung einen gesunden Genpool für die Rasse der Thai zu erhalten und zu erweitern, sowie auch die Gene dieser in Südostasien heimischen Katzenrasse zu erhalten, solange sie sich noch von einheimischen westlichen Katzen unterscheidet.

· Das Markenzeichen der Thaikatze ist die einzigartige Kopfform, ein seitlich gerundeter Oberkopf, welchem eine unverkennbar keilförmig geformte Schnauze erwächst. In Übereinstimmung mit den Wurzeln der Thai im tropischen Thailand ist ein weiteres wichtiges Merkmal ihr sehr kurzes Fell, welches im Westen erstmals von Harrison Weir 1889 eingehend beschrieben wurde.

Die Thai ist eine ausgeglichene Katze ohne irgendwelche Extreme, harmonisch in Aussehen und Charakter.


Der Rassestandard


Kategorie: Pointed

Divisionen: Solid, Tabby, Tortie

Farben: alle

Erlaubte Outcrosses: Siam



Kopf:

Form: Modifizierter Keil von mittlerer Breite. Der Kopf ist länger als breit, aber weder extrem noch schmal. Der Oberkopf ist seitlich gerundet, die Schnauze keilförmig.

Stirn: Flach und lang.

Profil/Nase: Beinahe gerade, aber mit einer leichten konvexen Wölbung unmittelbar über den Augen und einer sehr leichten, graduellen konkaven Kurve unterhalb der Augen.

Augen: Mittelgross bis gross, mandelförmig rund, nicht orientalisch. Der Abstand zwischen den Augen sollte ein bisschen mehr als eine Augenbreite betragen. Eine Linie vom inneren Augenwinkel durch den äusseren Augenwinkel führt zum äusseren Ohrenrand.

Augenfarbe: Blau. Tiefblaue Schattierungen bevorzugt. Intensität und Leuchtkraft sind wichtiger als Farbtiefe.

Ohren: Mittelgross bis gross, breit am Ansatz, mit ovalen Spitzen. Der innere Ohransatz befindet sich über dem Zentrum des auf der gleichen Seite gelegenen Auges. Die Ohren zeigen in einem Winkel nach aussen, der leicht näher am Scheitelpunkt als zur Seite des Kopfes liegt (35 Grad von der Vertikale). Leichte Behaarung erlaubt.

Schnauze: Mittellang. Keilförmig: leichte oder keine Schnurrhaareinbuchtung mit geraden, sich zur Nase hin verjüngenden Seiten. Die Schnauze ist seitlich gerundet und von mittlerer Stärke.

Kinn: Weder schwach noch zu sehr betont, mit der Nase eine vertikale Nase bildend.

Hals: Von mittlerer Länge, weder dünn noch übermässig bemuskelt.



Körper:

Rumpf: Mässig bis mittellang, geschmeidig und anmutig wie ein kleiner Panther. Mit gutem Muskeltonus, aber weder röhrenförmig noch gedrungen. Der Unterbauch verläuft parallel zum Grund und ist fest. Jedoch ist ein geringes Mass an loser Haut am Bauch unterhalb der Flanke zulässig.

Beine: Mittellang, von anmutiger Form, jedoch nicht gedrungen.

Pfoten: Von ovaler Form; mittelgross und in der Proportion zur Katze passend.

Schwanz: Von der gleichen Länge wie der Rumpf, zur Spitze hin allmählich zulaufend.

Körperbau: Mittelschwer. Anmutig. Weder zu fein noch zu gedrungen .

Muskulatur: Fest, aber geschmeidig, nicht fleischig oder dick. Wenn die Katze aufgehoben wird, wiegt sie in etwa soviel oder ein bisschen mehr, als man aufgrund ihres Aussehens vermuten würde.



Fell/Farbe/Muster:

Textur: Seidig; ganz wenig Unterwolle, das Fell wirkt nicht wie "aufgemalt", ist aber sehr eng anliegend.

Länge: Sehr kurz bis kurz.

Körperfarbe: Vorzugsweise ein sehr helles Off-White, angehaucht mit einer feinen Spur der Pointfarbe der Katze. Gleichmässigkeit der Körperfarbe und Kontrast zu den Points sind dabei höher zu bewerten als ein ausgeprägtes Weiss.

Pointfarbe: Der Farbklasse entsprechend, dicht und gleichmässig. Maske, Ohren, Pfoten und Schwanz sollten sich in der Farbe entsprechen.



Der Rassestandard nach Punkten


Kopf :
Gesamtpunktzahl : 40 Punkte

Form 10
Stirn 5
Profil und Nase 5
Augen 4
Augenfarbe 3
Ohren 4
Schnauze und Kinn 7
Hals 2

Körper :
Gesamtpunktzahl : 35 Punkte

Rumpf 10
Beine und Pfoten 8
Schwanz 5
Körperbau 8
Muskulatur 4

Fell/Farbe/Muster :
Gesamtpunktzahl : 35 Punkte

Textur und Länge 13
Körperfarbe 12


Bemerkungen

Zulässig:

Unvollständig entwickelte Pointfarbe und Maske bei Kitten und Jungtieren bis 12 Monate. Leichte Tabby-Zeichnung am Körper bei Tabby Point Katzen, solange ein guter Kontrast zu den Points besteht. Dunklere Körperschattierung bei älteren Katzen solange noch ein deutlicher Kontrast zwischen Körperfarbe und Points besteht. Katerbacken bei Katern.

ABZÜGE:

Wirklich runde Augen. Ausgeprägte orientalische Augen. Stumpfe oder spitze Schnauze. Schmaler Oberkopf, kleine Ohren, sehr grosse Ohren, zu tiefliegende Ohren (mehr seitlich als oben liegend). Kompakter Körper oder ausgeprägt röhrenförmiger Körper. Peitschenschwanz. Ein Übermass an Unterwolle (Plüschfell). Geisterstreifen bei non-Agouti Katzen.

Einbehalt des Zertifikats (v1 ohne Titel):

Römisches Profil. Ausgeprägter Stopp. Ausgeprägte konvex gewölbte Stirn. Deutliche Ohrpüschel. Flaumiges Fell mit dichter Unterwolle ("Teddybär"-Fell). Fettleibigkeit. Weisses Medaillon oder weisse Flecken ; weisse Zehen und Pfoten (einschliesslich Fussballen); weisse Stellen in den Points. Andere Augenfarbe als blau.

Disqualifikation:

Sichtbarer Schwanzdefekt. Schielen. Hervorstehendes Sternum.

Das Temperament darf nicht herausfordernd sein; jegliches Zeichen einer deutlichen Herausforderung führt zur Disqualifikation. Die Katze darf sich ängstlich zeigen, darf versuchen zu fliehen oder sich allgemein laut beschweren, aber sie darf keine Anstalten machen anzugreifen. In Übereinstimmung mit dem Ausstellungsreglement, ARTIKEL SECHZEHN, führen folgende Dinge zwingend zur Disqualifikation: eine Katze, die beisst (216.9), eine Katze die Anzeichen für eine Täuschungsabsicht zeigt (216.10), erwachsene, männliche Tiere, bei denen nicht beide Hoden abgestiegen sind (216:11), Katzen bei denen der ganze oder Teile des Schwanzes fehlen, sofern nicht ein vom Zuchtausschuss legitimierter Standard vorliegt (216.12.1), Katzen mit mehr als je fünf Zehen an den Vorderpfoten und je vier Zehen an den Hinterpfoten, sofern dies nicht beweisbar die Folge einer Verletzung ist oder ein vom Zuchtausschuss legitimierter Standard vorliegt (216.12.2), sichtbare oder unsichtbare Schwanzfehler, falls der vom Zuchtausschuss legitimierte Standard eine Disqualifikation vorsieht (216:12.4), Schielen, falls der vom Zuchtausschuss legitimierte Standard eine Disqualifikation vorsieht (216.12.5), vollständige Blindheit (216:12.6), ausgeprägte Kleinwüchsigkeit, welche nicht im Einklang mit der Rasse steht (216.12.9), und Depression des Sternum oder ungewöhnlich kleiner Umfang des Brustkorbes (216.12.11.1). Siehe Showreglement, ARTIKEL SECHZEHN für eine umfassende Regelung der Abzüge und Disqualifikationen.


TICA - Standard der Thaikatze Stand 17. Februar 2007



Eingetragen von...
Name : Beatrix Rahn
Mein Link: http://www.siam-cat.de

Ein Service des WEB & EDV-Service Guckel & Cattery-Manager