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Rassestandard
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Rassebeschreibung der Perser mit Nase Orginal

Rassekatzenstandard-Perser – Weltstandard

Der folgende Text wurde aus dem Buch: „Katzenrassen“ von Barrie C. Jimmieson und Anneliese Hackmann entnommen.


Weltstandard Langhaarkatzen
Perser:
Kopf: Rund und massiv, gut proportioniert, breiter Schädel, volle Wangen, gewölbte Stirn, kleine kurze und breite Nase mit einem sauberen „Stop“, aber keine Stupsnase. Die Nasenspitze darf nicht höher sein als das Unterlid des Auges. Starkes Kinn, breiter, kräftiger Kiefer, Hals kurz und kräftig. Kleine Ohren, die leicht gerundet sind, sehr weit auseinander und ziemlich niedrig auf dem Schädel platziert sind, mit guten Haarbüscheln. Augen groß, rund und offen, leuchtend und ausdrucksvoll, weit auseinanderstehend.
Augenfarbe wie jeweils angegeben (in den Farbbeschreibungen – anm. d. Artikelautoren), aber klar in der Farbe.
Körperbau: Groß bis mittelgroß, gedrungen (cobby), auf niedrigen Pfoten, breite Brust, Schulter und Rücken massiv und muskulös. Die Beine sind kräftig. Die Pfoten sind groß und rund, Haarbüschel zwischen den Zehen sind erwünscht.
Der Schwanz muß kurz und buschig sein, in guter Proportion mit dem Körper, Ende leicht abgerundet.
Fell: Lang und dicht, feine und seidige Textur (nicht wollig); Lange Halskrause um Schulter und Brust.
Kondition: Vorzüglich gepflegt und sauber vorgestellt.

Im Kapitel Ausstellungen und Zucht im oben erwähnten Buch wird beschrieben:
.....Diese Up-to-date-Standards, wie sie von der FIFe vorgeschlagen sind und nach denen heute gerichtet wird, versuchen die Katzenrassen zu schützen und verlangen Harmonie und Gesundheit, die wir uns alle für unsere zukünftigen Zuchtpläne aneignen sollten und nicht den Launen vieler Züchter oder Richter nachgeben, die sich keinerlei Gedanken über das Wohlbefinden der Katzen machen, aber daran interessiert sind, ein neues ungesundes Objekt für die Erlangung ihrer eigenen Ziele zu züchten.
Dies bezeichne ich nicht als Katzenliebe oder Tierschutz und diese Standards sind deshalb sehr stark durch die FIFe-Länder kontrolliert und wir hoffen, dass sich andere Katzenorganisationen daran anschließen werden und unsere Ziele damit zu erreichen suchen, und mithelfen, unsere Tiere zu schützen in ihren Rechten und in ihrer Gesundheit.

Dieses Buch, welches in den 80-er Jahren erschien, herausgegeben vom 1. DEKZV e.V., war eine der ersten Sammlungen der Standards in Buchform. Bis zu dieser Zeit gab es die Standards nur als lose „Papiersammlungen“.
Der Standard der Perser wurde seither n i c h t verändert. Es veränderte sich nur die Auslegung des Standards durch Züchter und Richter.
Verursacher dieser Wandlung waren jedoch nicht wie oft angenommen die USA, sondern die Niederlande. Verbände dort erstellten einen „neuen“ Standard für die Perser, der genau den heutigen Persertyp (kurz- und flachnasig, Nasenspiegel über dem Lidrand) wiedergibt. Jedoch wurde dieser Standard niemals offiziell anerkannt und in den Weltstandard übernommen. Durch Importe dieser damals „seltenen“ Katzen begann der „Züchterboom“ der heutigen Perser. Die „Neuen“ waren begehrt, wie es oft mit neuen Dingen ist. Sie eroberten die Ausstellungen auf der ganzen Welt und verdrängten so den eigentlichen „Standardperser“.

Beachtet man nun den Auszug aus dem Kapitel Ausstellungen und Zucht, so kann man sich fragen, wo die guten Vorsätze zur Erhaltung der Katzengesundheit geblieben sind. Es ist bekannt, dass „Extremperser“ immer wieder mal Kitten mit Schädeldeformationen und anderen Behinderungen werfen. Trotz bester züchterischer Vorsorge und Auslese.
Diese Fehlbildungen kommen gar nicht oder nur äußerst selten bei der Zucht vom alten Persertyp vor.
Ist dies nicht der Beweis, dass der alte Persertyp sehrwohl ein Recht auf gewissenhafte Zucht und Ausstellungserfolge hat?









Eingetragen von...
Name : Claudia Schellhammer
Mein Link: http://www.kuschelperser.de

Ein Service des WEB & EDV-Service Guckel & Cattery-Manager