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Rassebeschreibung
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Rassebeschreibung der Perser mit Nase

Seit 1965 wird diese Katzenart offiziell Perserkatze genannt.

Über ihre Herkunft gibt es verschiedene Theorien Einer der Aussagen, die am wahrscheinlichsten klingt, benennt Pietro della Valle im 17. Jahrhundert, als er erstmalig auf seinen Reisen durch den Vorderen- und Mittleren Orient Langhaarkatzen beobachtete. Aus Chorassan, dem heutigen Iran brachte er einige langhaarige Katzen nach Europa. Ende des 19. Jahrhunderts konnten dann die ersten Langhaarkatzen auf einer Ausstellung in London bewundert werden.

Zuerst gab es weisse und schwarze Perser, später folgten dann die blauen, roten, und cremefarbenen Varianten. Heute gibt es Perserkatzen in allen denklichen Farbspielarten von einfarbig über gestromt, gescheckt, zweifarbig und dreifarbig. Am besten können die verschiedenen Farben auf Ausstellungen bewundert werden, die das ganze Jahr über im gesamten Bundesgebiet durchgeführt werden. Wer sich für Perserkatzen interessiert, sollte sich zuerst durch Fachbücher, Videos oder Broschüren und von Katzenzüchtern/vereinen beraten lassen. Vom Spontankauf ist in jedem Fall abzuraten, da diese Tiere relativ pflegeintensiv sind.

Unsere Herkunft läßt sich sehr weit zurückverfolgen, maunz. Schon für die alten Kulturvölker, im 16. Jahrhundert, die große Getreidevorräte hatten und Ackerbau betrieben, waren mäusefangende Katzen sehr nützlich. Erst sehr viel später begannen die Ägypter sich Katzen zu halten, was ich sehr vernünftig finde. Es entwickelte sich ein wahrer Katzenkult. Verstorbene Katzen wurden einbalsamiert und in Särgen zu Grabe getragen. Ja, sogar wenn einer eine Katze tötete, wurde er selber mit dem Tode bestraft. Ich finde das etwas übertrieben, aber bitte, wenn es doch so war.

Das Bedürfnis nach kuscheligen, warmen Ruheplätzen, die uns Sicherheit und Geborgenheit bieten hat der Mensch auch. Deshalb gibt es in der Höhle von Lascaux in der Dordogne, die über 15 000 Jahre alt ist, den 'Saal der Katzen'. Menschliche Vorväter bauten ihn damals als Zeichen der Zuneigung und
Liebe zu uns. Sie widmeten ihn unseren Ahnen. Auch Höhlenbemalungen und Ritzzeichnungen auf Knochen und figürliche Darstellungen sind dort zu sehen. Es liegen auch Schriften vor, die belegen, daß wir Katzen einen göttlichen
Rang einnahmen. 'Bastet' wurden wir in der ägyptischen Kulturepoche genannt und hatten eigene Tempel.

Höchste Zuneigung und größte Sorgfalt wurde uns
gewidmet, denn wir sorgten dafür, daß die Sonne wiederkam. Zumindest nach dem Glauben der alten Ägypter. Unser Ansehen blieb auch in späteren Hochkulturen bei den Menschen erhalten. In arabischen Kulturen und in Fernost wurden wir zu den Lieblingen von Adligen, Königen und Kaisern.

Von Ägypten aus gelangten wir Katzen über Griechenland nach Rom. Die Römer hatten nämlich auch so ihre Plage mit den Mäusen auf den Getreidefeldern.
Bei den Römern kamen wir sogar zu militärischen Ehren. Britannische,burgundische und normannische Adelsgeschlechter wählten uns zu ihren Wappentieren. Der Weg von Mitteleuropa über die Alpen war nicht weit. Wir
Katzen blieben bis zu Mittelalter in Europa ein kostbares, seltenes Haustier. Wir genossen unsere große Wertschätzung, schließlich wurden wir durch strenge Gesetze geschützt. Waldwildkatzen, die sich mit Hauskatzen paarten bekamen Jungtiere, die ihren Wildtiercharakter behielten. Deshalb
galten ab dem Mittelalter Katzen plötzlich als teuflische Wesen. Die Menschen dachten damals, daß sich Hexen und Teufel in schwarze Kater verwandeln können. Das wird gefährlich, weil mein Frauchen seit einer Woche zu mir sagt, daß ich einen kleinen Bruder bekomme. Timmy soll er heißen.
Einen schwarzen Kater. Oh, oh! Na ja, auf jeden Fall war unser Ansehen von diesem Aberglauben sehr angekratzt, miau. Gott sei Dank, hat sich das geändert, schnurr.


Wir langhaarige Katzen stammen vermutlich aus dem Vorderen und Mittleren Orient, oder aus der Region der türkischen Stadt Ankara, nach der wir Angorakatzen genannt wurden. Es gibt auch Vermutungen, die behaupten, daß
Langhaarkatzen aus Hauskatzen entstanden, deren längeres Fell entwickelt wurde durch die Auslese von Züchtern. Katzen deren Fell durch Kälte oder Umwelteinflüssen länger war, dienten als Grundlage für diese Züchtung. In einer anderen Variante heißt es, daß wir Perserkatzen von der
turkestanischen Sicheldünen bzw. Barchankatze abstammen, denn diese Katzen ähneln uns heute noch. Tja, wie soll ich, kleiner Andy das wissen , wenn noch nicht mal die Wissenschaftler etwas genaues wissen.

Gegen Ende des 16.Jahrhunderts kamen wir Langhaarkatzen nach Europa, allerdings die Züchtung von Rasssekatzen wird erst seit 100 Jahren durchgeführt. Dabei handelte es sich meist um weiße Katzen. So ein schöner weißer Kater, wie ich einer bin, maunz. Rassenkatzen sind in Vorderasien schon seit 400 Jahren bekannt. Im 16. Jahrhundert gelangten wir Perserkatzen aus der Türkei nach Europa. Wir wurden als indische, chinesische oder französische Katzen bezeichnet. Und wie gesagt, meist mit weißen Katzen. Erst anfangs diesen Jahrhunderts wurde ein Rassestandard, nach dem sich das Zuchtziel ausrichtete entworfen. Jede Farbvariante hat ihre eigene Geschichte, deshalb kann man unser jetziges
Erscheinungsbild im Bezug auf die Entwicklung nicht für die ganze Rasse verallgemeinen.

PERSER:
Die ersten Tiere tauchten in Europa gegen Ende des 16. Jahrhunderts auf. Es gibt zahlreiche Abwandlungen, die sich in der Färbung unterscheiden. Der Körper der Perserkatze ist gedrungen und hat eine festeMuskulatur, ihre Beine sind kurz und breit. Der kleine Kopf hat große runde Augen, volle
Wangen und eine flache Schnauze.
Das Tier fällt besonders durch sein Fell auf. Es ist voll, seidig und bildet um den Hals herum einen Kragen, der in Form einer Manschette an den Vorderpfoten ausläuft. Der kurze dicke Schwanz gibt ihr eine königliche Haltung. Die am meisten verbreiteten Perserkatzen sind die schwarze Perserkatze, kurz und gedrungen, mit starkem Kopf; die rotgestromte mit orangefarbenem Fell und kupferfarbenen Augen; die schildpattfarbene, fast immer weiblich, schwarz, rot, cremefarbig mit orangen Augen; die blaue Perserkatze, mit starkem Körper, gewölbter Brust und großen kupferfarbenen
Augen.
Schließlich gibt es noch die weiße Perser mit blauen Augen. Sie hat durch die Inzucht ein Manko:
Es gibt leider immer mehr taube Tiere darunter.
Und da ist noch die weiße Perserkatze mit ambrafarbenen Augen.

Claudia Schellhammer



Eingetragen von...
Name : Claudia Schellhammer
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