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Rassebeschreibung
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Sibirische Katze

Bildschön ist sie, und drollig. Die Sibirische Katze stammt ursprünglich aus Russland. Dort war sie nichts Besonderes, nur eine langhaarige Version der russischen Hauskatze, die wunderbar Mäuse fangen konnte und deshalb bei den Bauern sehr beliebt war. Doch eigentlich hat die hübsche Jägerin ganz andere Qualitäten.

Die Sibirische Katze (auch: Sibirer oder Sibirski) ist eine
Rasse, die sich nahezu parallel zur Norwegischen Waldkatze und zur Maine Coon entwickelt hat. In Russland, ihrem Ursprungsland, wurde sie jedoch nicht künstlich gezüchtet. Erst seit der Öffnung des eisernen Vorhangs wird sie bei uns gezüchtet, wobei großer Wert gelegt wird auf Rassenreinheit, um den einzigartigen Charakter der Katze nicht zu verfälschen.

Die Sibirische Katze - früher: Sibirische Waldkatze, jedoch kam es häufig zu Verwechslungen mit der Norwegischen Waldkatze - ist eine häusliche Katzenrasse. Sie kann in der Wohnung gehalten werden, denn sie ist sehr pflegeleicht, umkompliziert, schmusig und anhänglich. Ihr Charme lässt jeden Besucher in Verzückung geraten, der Sibirischen Katze mit ihrer manchmal klebrigen Art kann wirklich niemand widerstehen. Doch sie verdreht nicht nur den Kopf der Menschen, sie ist auch eine superliebevolle Mutter, versteht sich mit Hunden und anderen Haustieren, sofern diese nicht zu klein sind und als Beute in Frage kommen. Auch mit Kindern und Babys kann die Katze gut, wodurch sie zur optimalen Familienkatze wird. Die Sibirische Katze ist stets gut gelaunt, immer zu Späßen aufgelegt, menschenbezogen und temperamentvoll. Auch in Sachen Pflege macht es die Sibirische Katze einem leicht. Ihr Fell ist Wasser abweisend, Unterwolle hat die Katze nur im Winter, weshalb sie kaum haart oder verfilzt. Kämmen oder Bürsten ist nicht unbedingt nötig. Der Sibirischen Katze würde es nie einfallen,
etwas Fressbares zu verschmähen, egal, ob es sich um eine Maus, ein Stück Brot oder Premium-Futter handelt. Manche Züchter bezeichnen ihre Sibier scherzhaft als Bio-Tonne.

Geschichte der Sibirischen Katze
1895 wurden sie erstmals Sibirische Katzen genannt, als ein Pärchen nach Deutschland kam. Sie wurden im Dresdner Zoo gezeigt. In Brehms Tierleben (Ausgabe 1925) wurden eine Tokbolsker-Katze aus
Sibirien und eine Kaukasisch-Kumanische Katze beschrieben. In Russland begann die planmäßige Zucht 1978 von Anfang an war auch die "Newskaja Maskaradnaja" wie sie in Russland nach dem Fluss Neva heißt, dabei. 1986 wurden die ersten Sibirischen Katzen nach einem vorläufigen Standard in der DDR gezüchtet. Ende der 80er Jahre wurde die Vielfalt der Semilanghaar-Katzenrassen auch in der BRD durch die Sibirische Katze bereichert, die damals fälschlicherweise auch als Sibirische Waldkatze bezeichnet wurde.

Rasse Standard 1993
Auf den ersten Blickt liegt diese Rasse typmäßig zwischen der Maine Coon und der Norwegischen Waldkatze. Die Sibirische Katze ist ein kompakte Katze - mittelgroß, mittelschwer (Katze zwischen 3,5 kg und 5,5 kg, Kater zwischen 5 und 7,5 kg). Ihr Körperbau ist kräftig und muskulös, die Beine sind kräftig, die Pfoten sind rund und sie hat Schneeschuhe an (Haarbüschel zwischen den Zehen).

Der Kopf ist rund, die Schnauze bildet ein gerundetes Dreieck mit geschwungenem Nasenprofil. Ihre hübschen Augen sind oval und in der Farbe einheitlich. Das Kinn sollte kräftig sein, jedoch nicht vorspringen.

Fell:
Im Winter hat die zu den Semilanghaarkatzen gehörende Sibirische Katze ein
längeres und dichteres Fell mit Halskrause - es soll sie vor Kälte schützen. Im Sommer dagegen trägt sie ein kürzeres Haarkleid. Der Schwanz ist das ganze Jahr über langbehaart, auch an den Hinterbeinen ist das Fell länger (Höschen).

Fellfarben:
Es gibt sie in allen Tabby-Varianten, in allen Vollfarben und verdünnten Farben - wie bei anderen Waldkatzen auch. Jedoch ist die Sibirische Katze die einzige Waldkatzenrasse, bei der auch Maskenkatzen anerkannt sind. Diese werden dann Neva Masquerade genannt.

Ohren:
Die leicht nach vorne getragenen Ohren der Sibirischen Katze sind mittelgroß und abgerundet und hoch am Kopf angesetzt. Pinsel in den Ohren wären gut, Haarbüschel wünschenswert.

Augen:
Die leicht ovalen Augen stehen weit auseinander und variieren von grün bis gelb. Nur die Neva Masquerade muss blaue Augen haben.

Besonderheiten:
Die Sibirische Katze mag Wasser. Nicht dass sie gerne schwimmt, aber sie spielt mit Wasser, trinkt aus der Leitung, beobachtet Wassertropfen. Eine weitere Eigenart ist ihre Gesprächigkeit. Wenn sie ihrem Zweibeiner ein
Gespräch aufgezwungen hat, hat die Katze garantiert immer das letzte Wort. Ganz wichtig für die Sibirische Katze ist Klettern. Deshalb ist für diese Mieze,
wenn sie in der Wohnung gehalten wird, ein hoher Kratzbaum Pflicht.

Quelle: Meine Katze, Ausgabe 02/2001


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