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Rassebeschreibung
ÜBERSICHT ADMIN

Cornish - Rex

Cornish-Rex

1950 wurde auf einem Bauernhof in Cornwall (Großbritannien) die erste Rex-Katze entdeckt und Cornish-Rex geheißen. Damit begann ein nicht ganz einfaches Zuchtprogramm, weil die entsprechenden Mutation rex-1 (heute r) rezessiv gegenüber dem Wildtyp-Allel (R) ist. Schon 1957 gab die Entdeckerin die Zucht auf und ließ alle 40 Tiere töten, unter anderem weil sie nicht den geforderten hohen Preis erzielte. Zuvor wurde aber ein Kater in die USA verkauft und legte dort den Grundstock für eine neue Zucht. Allerdings blieb die Zucht aus verständlichen Gründen sehr eng und so war man froh, daß 1960 in Devonshire ein neuer Rex-Kater entdeckt wurde. Die Nachkommen der Cornish-Rex-Katzen mit diesem Neuling waren leider alle normalhaarig. Somit war man einer zweiten Mutation auf die Spur gekommen, der Devon-Rex mit dem Allel rex-2 (heute re) auf einem unabhängigen Genort, wobei der Wildtyp (Re) wieder dominant ist. Die Hybriden aus den beiden Rex-Rassen waren dann natürlich doppelt heterozygot (R/r; Re/re) und hatten ein normales Fell. 1967 wurden beide Rassen anerkannt, wobei die deutlich Trennung von Cornish-Rex und Devon-Rex im Vordergrund stand.
Die Leithaare scheinen bei der Cornish-Rex zu fehlen oder sie sehen genauso aus wie die Grannenhaare. Die Anzahl der letzteren ist von Tier zu Tier sehr unterschiedlich und nur einige zeigen die typische subapikale Verdickung. Sie fällt auf jeden Fall geringer aus als im normalen Fell und manchmal fehlt sie ganz. In diesem Fall erscheinen die Grannenhaare nur als auffällig dicke Wollhaare. Das Fell ist samtartig weich und besteht auf den ersten Blick nur aus Unterwolle. Das Fell ist gewellt, entweder deutlich "onduliert" oder nur leicht wellig mit kleinen Locken. Die Schnurrhaare sind kurz und stark gebogen.
Es gibt auch schon eine Langhaar-Cornish-Rex. Die Haare sind etwa so lang wie bei einer normalen Kurzhaar-Katze, aber dünner. Von Kurzhaar ist sie eigentlich nur an den Schnurrhaaren zu unterscheiden. Wichtig daran ist die Erkenntnis, daß die Rex-Gene unabhängig von dem Gen für die Haarlänge vererbt werden.
Der Körper ist mittelgroß, schlank, muskulös und hat von Natur aus einen gebogenen Rücken. Im Gegensatz zu den British Shorthair entspricht er einem "ausländischen" Typ und wirkt feingliedrig und elegant. Körper- und Kopfform sind orientalisch. Der Kopf ist somit 1/3 länger als breit und hat eine mittlere Keilform. Im Profil ist er flach mit einer geraden Linie von der Stirnmitte bis zur Nasenspitze (römische Nase). Die Augen sind mittelgroß und mandelförmig oder oval geschnitten. Die Ohren sind groß, hoch angesetzt und sanft gerundet. Feine Haarbüschel sind erlaubt. Die Beine sind lang und schlank, die Pfoten oval und zierlich. Der Schwanz ist lang, dünn und spitzig.



Eingetragen von...
Name : Roland Fahlisch
Mein Link: http://www.katzenvilla.de

Ein Service des WEB & EDV-Service Guckel & Cattery-Manager