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Rassebeschreibung
ÜBERSICHT ADMIN

Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze gehört mit den Maine Coon und Ragdoll zu den größten Katzenrassen. Eine durchschnittliche Zuchtkatze wiegt zwischen 4-5 kg, ein Kater 5-7 kg. Es gibt aber, vor allem bei den Kastraten, noch deutlich schwerere Exemplare. Die Norwegische Waldkatze braucht als Spätentwickler 3-4 Jahre bis sie ausgewachsen ist.

Herkunft:
Die Norwegische Waldkatze stammt nicht, wie häufig vermutet von der Europäischen Wildkatze ab und ist eher als die Bauernkatze aus Nordskandinavien zu bezeichnen. Man geht heute davon aus, dass aus Mittel- und Osteuropa nach Skandinavien eingeführte Katzen bereits vor Jahrhunderten in die Wildnis entwichen und sich den dort extremen klimatischen Verhältnissen angepasst haben. Durch die zunehmende Bevölkerungsdichte geschah es immer häufiger, dass sich die Norwegische Waldkatze mit anderen Rassen vermischte. Durch den dominanten Erbgang des Kurzhaargens wurden die Norwegischen Waldkatzen immer seltener. Deshalb begann in den 30iger Jahren die planmäßige Zucht der Norwegischen Waldkatze, die dann 1977 auf der Generalversammlung der Fifé in Paris offiziell anerkannt und in die Kategorie Semilanghaar eingereiht wurde. Das vorrangige Ziel der heutigen Züchter ist es, diese Rasse so zu erhalten, wie sie die Natur in Jahrhunderten der Evolution hervorgebracht hat.

Beschreibung:
Der Körper der Norwegischen Waldkatze sollte lang und muskulös sein mit einem kräftigen Knochenbau. Zwischen den Zehen der großen und kräftigen Pfoten wachsen dichte, lange Haarbüschel, die wie Schneeschuhe ein Einsinken im Schnee verhindern. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine und ermöglichen dadurch enorme Geschwindigkeiten im Gelände. ist Mit ihren stark gekrümmten Krallen an den Vorderpfoten ist die Norwegische Waldkatze ein geschickter Kletterer und Springer.

Die Kopfform sollte dreieckig sein, von vorne betrachtet ein gleichseitiges Dreieck mit geraden Linien vom Kinn bis zu den Außenkanten der Ohren. Die Profillinie ist lang und gerade und geht ohne Unterbrechung in eine hohe gerundete Stirn über. Das Kinn ist kräftig entwickelt, die Ohren sind groß und breit am Ansatz. Lange Haarbüschel in den Ohren, luchsartige Pinsel an den Ohrenspitzen und die leicht schräg gestellten Augen verleihen der Norwegischen Waldkatze ihren urwüchsigen Ausdruck.

Das zweilagige Fell aus einer dichten wärmenden Unterwolle mit langen wasserabweisenden Deckhaaren ermöglicht es den Tieren auch in unwirtlichen Gegenden zu überleben. Vor allem im Winter beeindrucken die männlichen Tiere durch einen kräftigen Fellkragen und buschige Hosen an den Hinterbeinen und einem langen buschigen Schwanz, der bis zu den Schulterblättern reichen sollte. Im Sommerlook haben die Tiere deutlich weniger Fell und der Kragen fehlt oft ganz.

Das Farbspektrum der Norwegischen Waldkatze umfasst die gleiche Farbpalette wie unsere heimischen Hauskatzen.

Wesen:
Das wilde und verwegene Erscheinungsbild der lebhaften Tiere steht in einem krassen Gegensatz zu dem liebenswerten, anhänglichen, menschenbezogenen und sanftmütigen Charakter dieser Naturburschen. Ihre Toleranz und Kontaktfreude ermöglichen ein problemloses Zusammenleben mit anderen Rassen ebenso wie mit Hunden und Kindern.

Haltung und Pflege:
Die Norwegische Waldkatze ist für die Haltung in einer Wohnung ist hervorragend geeignet. Sofern offene Türen den Zugang zu den anderen Räumen der Wohnung ermöglichen, findet sie in künstlichen Kratzbäumen, Schränken und Regalen einen Baumersatz um ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Wie auch für andere Rassen ist es natürlich noch schöner, wenn ein gesicherter Balkon oder Garten zur Verfügung steht. Eine katzengerecht eingerichtete Wohnung ist auf jeden Fall die bessere Alternative zu einem frühen Tod auf der Straße.

Das Fell der nordischen Schönheiten benötigt im Gegensatz zu vielen anderen Rassekatzen kaum die Unterstützung durch den Menschen. Das leicht fettende Deckhaar erlaubt es den Tieren sich problemlos selbst zu pflegen. Lediglich während des Fellwechsels ist eine Unterstützung durch gelegentliches Bürsten angebracht.

Text: Elvira Walz

http://www.maneskinns.de


Eingetragen von...
Name : Elvira & Friedrich Walz
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